Beim Lackieren muss auf den Untergrund geachtet werden

Ab und an braucht jeder ein wenig frische Farbe in seinen eigenen vier Wänden. Nicht nur die Wände, auch einige Möbel oder die Heizkörper können ein neues Äußeres vertragen. Doch um ein gutes Ergebnis zu erzielen, sind ein paar Kleinigkeiten zu beachten.

Die Auswahl des Lackes

Nicht jeder Lack ist für jeden Untergrund geschaffen. Kunststoff benötigt ein anderes Produkt als Holz oder gar die Heizkörper. Hier gilt es, sich im Baumarkt eingehend aufklären zu lassen. Erwischt man den falschen Lack, kann das Ergebnis sehr frustrierend ausfallen. Spezielle Lacke für Heizkörper, Küchenschränke oder Dachrinnen werden jedoch von den etablierten Farbherstellern angeboten, sodass man auf jeden Fall das richtige finden wird.

Der Untergrund ist die wichtigste Grundlage

Am Beispiel des Holzes soll gezeigt werden, wie wichtig die Untergrundvorbereitung ist, um mit dem Ergebnis des Lackierens zufrieden sein zu können. Möbelstücke, die bereits einige Jahre in Gebrauch sind, weisen entsprechende Spuren auf. Dellen und Löcher gilt es zunächst zu schließen. Dies kann mit Hilfe von Spachtelmasse vorgenommen werden. Ist sie durchgetrocknet, wird sie mit Sandpapier geglättet. Dieser Vorgang muss eventuell wiederholt werden, bis alle Unebenheiten verschwunden sind.

Damit der neue Lack anhaften kann, muss der alte Lack entweder entfernt oder zumindest aufgeraut werden. An einer Ecke kann dies ausprobiert werden. Wieder wird mit Schleifpapier gearbeitet. Beim Schleifen gilt die Regel, dies drei Mal vorzunehmen: Je einmal mit 80er, 100er und 120er Schleifkörnung. Ob mit Schleifklotz oder einer Schleifmaschine gearbeitet wird, hängt von der Größe des Objektes ab. Es muss nicht zwingend mit Schleifpapier gearbeitet werden. Die Verwendung von Anlauger zum Entfernen des alten Lackes ist ebenso sinnvoll.

Nur kein Staubkorn

Staub ist der Erzfeind von frischem Lack. Daher ist nach dem Schleifen sehr sorgfältig aller Staub zu entfernen, mit Hilfe des Staubsaugers und feuchten Tüchern. Selbstverständlich muss die Oberfläche wieder vollständig trocknen.

Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, beginnt mit dem Vorstreichlack. Erst wenn dieser getrocknet ist, wird der endgültige Lack aufgebracht. Auch wenn ausreichend Farbe auf dem Pinsel notwendig ist, sollte niemals so viel aufgenommen werden, dass er tropfen könnte oder sich aufgrund der Farbmenge Laufnasen bilden. Leider sind diese nicht ganz zu vermeiden. Daher wird nach dem Trocknen des Lackes wieder mit feinem Sandpapier geschmirgelt. Die geschmirgelten Stellen werden nur ganz leicht wieder übergemalt, damit sie sich in das perfekte Gesamtbild integrieren können.

Sollen mehrere Farbtöne verwendet werden, ist es empfehlenswert, immer nur einen zur Zeit zu beenden und die anderen Flächen mit Malerkrepp abzukleben.


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